AWO family gGmbH

AWO-Pflegenotaufnahme

Die AWO-Pflegenotaufnahme hilft in schwierigen Zeit
Neues Angebot der AWO für pflegende Angehörige gestartet

Roßdorf, 07.02.18

Rund die Hälfte der pflegebedürftigen Menschen wird zu Hause durch die Angehörigen gepflegt. Mit steigendem Alter kann der Pflegebedarf plötzlich und unvorhergesehen steigen. Auch die Versorgung nach einem ungeplanten Krankenhausaufenthalt ist oft unklar, da meist eine intensivere Pflege notwendig wird.
„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Angehörigen z.B. nach einem unerwarteten Krankenhausaufenthalt des Verwandten oft überfordert und alleingelassen fühlen“, erklärt  AWO-Kreisvorsitzender Horst Beier. „Die AWO hat daher nach einer einfachen und schnellen Hilfestellung für die Angehörigen gesucht und die AWO-Pflegenotaufnahme ins Leben gerufen“, so Beier.
Das neue überregionale Angebot der AWO klärt für die Angehörigen, ob der Pflegebedürftige ambulant versorgt werden kann. Auch in welcher Pflegeeinrichtung in der Nähe er kurzfristig aufgenommen werden kann, prüft die AWO-Pflegenotaufnahme für die Anrufer.
„Die AWO-Pflegenotaufnahme berät dabei unverbindlich, kostenfrei und vermittelt die passende Hilfe ganz nach den jeweiligen Bedürfnissen“, berichtet Beier.
 
Über die AWO-Pflegenotaufnahme kann man aber auch eine Beratung vor Ort oder am Telefon erhalten. Schulungen für pflegende Angehörige sind ebenso ein Angebot der AWO, wie auch die Vermittlung von seniorengerechten Wohnungen.
Erreichbar ist die AWO Pflegenotaufnahme rund um die Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 66 46 880. Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter www.pflegenotaufnahme-hessen.de. Dort kann man auch weiteres Informationsmaterial anfordern. Die AWO Pflegenotaufnahme wird von der AWO Hessen-Süd organisiert.
 
Kontakt:         Helmut Kaufmann, stellv. AWO-Kreisvorsitzender
                        helmsab@t-online.de  Tel. 0170 8513 015
 
 

Bildunterschrift:
Unterstützen am Telefon und direkt vor Ort: die beiden Koordinatorinnen der neuen AWO Pflegenotaufnahme.  Foto: Susanne Magnus