AWO family gGmbH

Fahrt zur Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm II

Pressemitteilung                  22.10.2017
                              
Fahrt zur Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm II.

Einen schöneren Spätsommerlichen Tag hätten sich die Senioren der AWO für eine Halbtagesfahrt nach Bad Homburg nicht wünschen können. Am Ziel angekommen führte ein kurzer Weg vom Parkplatz direkt in den Kurpark zur Orangerie. Bei Kaffee und Kuchen stärkte man sich für einen ausgedehnten Rundgang zu den zahlreichen und sehenswerten Brunnen, Denkmäler und Gebäuden im Kurpark. Friedrich Wolbold und Jutta Hentze informierten die Teilnehmer ausführlich an den einzelnen Standorten. Mit der Entdeckung des Ludwigsbrunnens im Jahr 1809, dem weitere Quellen folgten, begann der Aufstieg Homburgs vor der Höhe zum weltbekannten Kurort. Das erste Kursaalgebäude und die erste Spielbank in Homburg wurden 1841 durch die Gebrüder Blanc errichtet. In ihrem Auftrag schuf der königlich preußische Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné 1856 den Bad Homburger Kurpark. An Größe und Schönheit sollte er möglichst alle Kuranlagen übertreffen. Im Laufe der Jahrzehnte ist Gartenbaumeister Lennés Gesamtkunstwerk, gehegt und gepflegt, tatsächlich zu einer der schönsten und größten Anlagen Deutschlands geworden. Hier stehen nicht nur der Prachtbau des Kaiser-Wilhelms-Bades und der neoklassizistische Elisabethenbrunnen, den Kaiser Wilhelm II. persönlich entwarf. Der älteste Tennisplatz (1876) und der älteste Golfplatz auf dem europäischen Kontinent befinden sich ebenfalls im Park.   
Natürlich haben einige Neugierige bei dem Rundgang auch einen Blick in die Spielbank geworfen. Ein Anziehungspunkt sind auch zwei Tempelanlagen. Die erste Anlage schenkte der thailändische König Rama V. 1907 als Dank für seine Genesung und als Überdachung für eine neue Quelle. 2007 schenkte die thailändische Regierung zum 100-jährigen Besuchsjubiläum des Königs einen weiteren prachtvollen Tempel.
Nach dem langen aber kurzweiligen Rundgang war es für die Besucher Zeit für eine Abschlussrast. Dafür hatte man das ganz in der Nähe liegende Hofgut „Kronenhof“ ausgewählt. Am späten Abend traf die Reisegruppe wieder wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken versehen in Mühltal ein.
 

Bild 1 (F. Wolbold): Kurzbesuch im Thai Tempel


Bild 2 (F. Wolbold): Vier Damen vor dem Kaiser Wilhelm Bad