AWO family gGmbH

Spendenaktion

Pressemitteilung 14.09.2019

 

AWO übergab Spende für Midkom an Gemeinde

Verbesserungsvorschläge unterbreitet

 

Seit dem Start des Anrufsammeltaxis „Midkom“ im Jahr 2007 ist der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in vielfältiger Weise ein tatkräftiger Unterstützer dieser Einrichtung. Aus unserer täglichen ehrenamtlichen Arbeit mit älteren Menschen in Mühltal wissen wir, wie wichtig es – besonders bei einer eingeschränkten Mobilität - für den Einzelnen ist, am öffentlichen Leben teilnehmen zu können. Es ist oft schwer oder ganz unmöglich, Einkäufe, Besuche und Besorgungen jeglicher Art zu erledigen, wenn kein Angehöriger oder Helfer zur Verfügung steht.

Da wir als Träger der Freien Wohlfahrtspflege zutiefst überzeugt sind, dass Mobilität ein wichtiges Stück Lebensqualität in jedem Alter darstellt, haben wir nicht gezögert, das Projekt „Midkom“ seit 2007 jährlich mit einem festen Betrag in vierstelliger

Höhe – in Form eines Betriebskostenzuschusses - zu unterstützen.

In diesem Jahr haben wir, nicht wie in den Vorjahren, nur den Betrag überwiesen, sondern kürzlich Herrn Bürgermeister Muth persönlich im Rathaus unseren Spendenscheck überreicht. Gleichzeitig haben wir zum Ausdruck gebracht, dass es an der Zeit ist, das Projekt aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Denn obwohl die Gemeinde Mühltal mit Midkom im Landkreis einmal Vorreiter war, haben uns andere Kommunen in der Ausgestaltung längst überholt. Um das Projekt wieder mit Leben zu erfüllen, haben wir folgende Vorschläge unterbreitet:

  1. Wir sollten mindestens einmal im Jahr zusammenkommen, um uns über mögliche Verbesserungen auszutauschen.

  2. In die Gespräche sollte unbedingt der Senioren- und Behindertenbeirat der Gemeinde eingebunden werden.

  3. Da der Wegfall der Einkaufsmöglichkeiten durch die Schließung des „Nahkauf“ in der Eberstädter Straße in unseren Gesprächen mit den älteren Bürgern ein ständiges Thema ist, sollte als vorläufige Maßnahme zur Lösung an ein bis zwei Tagen in der Woche der Midkom-Bus für zwei Stunden auf dem Parkplatz vor dem Nahkauf stehen. Er kann dann Bürger, die bisher auf den Nahkauf angewiesen waren, im Pendelverkehr zu den Märkten in der Rheinstraße bringen.

 

Wie bei unserem Gespräch im Rathaus gewünscht, haben wir diese Vorschläge inzwischen auch schriftlich unterbreitet. Wir hoffen, dass auf diese Weise unsere Gemeinde noch lebens- und liebenswerter wird. Bürgermeister Muth sagte uns eine Prüfung und Stellungnahme zu.

 

Bild (AWO): Friedrich Wolbold und Jutta Hentze übergeben den Spendenscheck an Bürgermeister Willi Muth.