AWO family gGmbH

Spende fuer AWO-International

100 Jahre Arbeiterwohlfahrt 1919 - 2019

Jubiläumsspende für Uganda

 

Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Mühltal ist seit Jahren auch Mitglied von „AWO International,“ unserer Organisation für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Ausland, denn „Solidarität kennt keine Grenzen.“

Im Rahmen des 100 Jahre AWO Jubiläums begannen im Januar 2019 drei neue Projekte in Uganda, um die Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen aus dem Südsudan und Kongo wie auch die von Armut betroffenen Einheimischen in den Aufnahmedörfern in Uganda zu verbessern. „Als uns die Bitte von AWO International um eine Spende für Uganda erreichte haben auch wir kürzlich 200 € gespendet,“ erklärte Vorsitzender Friedrich Wolbold. Er wurde auch gefragt was mit dem Geld erreicht wurde. Seine Antwort lautete: „Für 15 € wurden für eine Familie drei Zuchthühner und ein Zuchthahn gekauft sowie ein Hühnerhaus erbaut. Weitere 50 € wurden für 200 Obstbaumsetzlinge für eine ausgewogene Ernährung ausgegeben. Der größte Betrag von 135 € wurde für die Grundausstattung für einen Sparverein mit 25 Mitgliedern benötigt.“ Inzwischen haben uns die ersten Berichte aus Uganda erreicht.

Durch die Projekte und in Zusammenarbeit mit den lokalen Partnerorganisationen gründeten sich in vier Distrikten lokale Spar-, Kredit- und Kleinbauernvereine aber auch Ernährungs-Komitees in verschiedenen Schulen. Die ersten Sparvereine sind bereits registriert und ihre Mitglieder sparen wöchentlich kleine Beträge, um sich für Krisenzeiten abzusichern und genügend Geld für die Schulgebühren anzusparen. Über die aufgebauten Sozialstrukturen erhalten die Mitglieder auch landwirtschaftliches Know How, Saatgut und Werkzeuge. Viele der Zielgruppen können sich aufgrund der Nahrungsmittelknappheit bisher nur eine Mahlzeit pro Tag leisten und haben keinerlei Nahrungssicherheit in der Trockenzeit. Dank des Projektes konnten rechtzeitig zu Beginn der Regenzeit über 250 Familien eigene Küchengärten anlegen, in denen sie nahrhaftes Gemüse anpflanzen, um sich ausgewogen zu ernähren. Darüber hinaus wurden in 10 Schulen Schulgärten angebaut, in denen neben Papaya- und Mangobäumen auch Süßkartoffel kultiviert werden. Um die dreimonatige Trockenzeit zu überbrücken, hat man 150 Haushalte in der Hühnerhaltung ausbilden und mit Zuchthennen und einem Hahn ausgestattet. Zusätzlich erbaute Hühnerhäuser bieten in der Nacht Schutz vor Wildtieren. Die Empfänger der Hilfen sind begeistert und planen im ersten Jahr bis zu 30 Hühner zu züchten, um in der Trockenzeit vom Verkauf von Eiern und Hühnern zu leben. Der Ausbau des Hühnerzuchtprogramms ist geplant. „Wir glauben, die Hilfe ist angekommen“, so Friedrich Wolbold.