AWO family gGmbH

AWO-M?hltal trauert

 

Die AWO Mühltal trauert um Ilse Frank

 

Am 25. Juni verstarb nach langer schwerer Krankheit die langjährige stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Mühltal im Alter von 78 Jahren. Zur AWO kam sie durch ihre Schwiegermutter Anna, die Mitglied und eine regelmäßige Besucherin des AWO-Seniorentreffs war. Nach dem viel zu frühen Tod des Mannes von Ilse Frank konnte ihre Schwiegermutter sie zur ehrenamtlichen Mitarbeit gewinnen. „Was sich daraus entwickelte, war ein großer Gewinn für die breitgefächerte Arbeit des Ortsvereins, besonders für unsere Seniorenarbeit und die zehn Jahre als meine Stellvertreterin. Ich habe ihr unendlich viel zu verdanken; denn wir waren ein perfektes Team und unterstützten uns gegenseitig in der Arbeit,“ erklärte Vorsitzender Friedrich Wolbold. Zuerst arbeitete sie als Helferin bei den wöchentlichen Seniorenveranstaltungen und man merkte ihr an, dass ihr die Arbeit mit älteren Menschen Freude machte, und die Besucher spürten dies auch.

Nach einiger Zeit war sie bereit auch als Beisitzerin in den Vorstand einzutreten.

Zwei Jahre später wurde sie in das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, das sie nach 10 Jahren 2017 durch ihre plötzliche Erkrankung aufgeben musste. Die Lücke die sie hinterließ war groß, aber auch ihre Krankheit hielt sie nicht davon ab den Nachfolgern mit Rat zur Seite zu stehen. „Helfen mit Hand und Herz“ ist ein Leitspruch der Arbeiterwohlfahrt. Ilse Frank hat ihn gelebt. Und etwas ist ihr in den letzten Jahren noch gelungen. Sie hat ihre Schwiegertochter Sabine und ihre Enkelin Kristina für die Arbeit in der AWO begeistern können. Auch hierfür sind wir Ilse Frank, bei all der unendlichen Trauer um ihren Tod, dankbar.

 

Bild (S. Frank): Ilse Frank